Perlen aus dem Grassland

Bei perlenbesetzten Figuren aus Kamerun kann man zuerst an den Konigsthron im Museum für Völkerkunde in Berlin denken. Dieses schöne Prestigeobjekt ist  sehr gut wiedergegeben in dem Buch „Afrika, Kunst der Negervölker“ E.Leuzinger, Holle Verlag 1964 Seite 137. Diesen Thron seines Vaters schenkte Njoya, der Herrscher von Bamun ,im Jahr 1908 dem deutschen Kaiser Wilhelm II.

Bei einem Besuch in Berlin haben wir uns natürlich diesen Thron in der Afrikasammlung angesehen. Er ist ein großartiges Werk. Etwas dämpfte trotzdem  unsere Begeisterung- er wirkt trotz seines relativ hohen Alters einfach fast wir neu. Bei uns hat sich die Liebe für Figuren und Masken mit Gebrauchsspuren soweit entwickelt , dass wir  zu ungebrauchten alten Objekten immer weniger Bezug haben.

In dem Buch „ Die Kunst des Schwarzen Afrika“ von J.Karchache et al. Herder Verlag 1989 ist auf der Seite 136 in Großformat eine perlenbesetzte Bamilike Statue abgebildet, die unseren Vorstellungen von Schönheit mit Zeit -und Gebrauchsspuren sehr entspricht.

Wir haben 2 perlenbesetzte  Figuren in unserer Sammlung. Wir haben sie eingeordnet unter Grassland Nr. 159 und 160.
Unsere Figuren  haben sehr überzeugende  Spüren eines Gebrauches. Die Perlen sind durch Alter und Licht verändert und haben so den typischen  Charakter alter Farben. Beide Figuren haben eine stattliche Größe und gehörten sehr wahrscheinlich einem   hohen  Würdenträger.

Es  sind alte, schöne und gebrauchte Figuren, die in dieser Qualität eine Zierde für unsere Sammlung sind.

Kategorie: Interesssante Objekte, Aktualisiert am 17.03.2008 von admin | Anmelden

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