Literatur zum Thema afrikanische Masken und Figuren

Es gibt sehr viel Literatur über afrikanische Kunst. Da aber die Auflagen meistens sehr klein gehalten werden, sind viele gute Werke schnell ausverkauft und die Bücher nur noch zu recht hohen Preisen antiquarisch zu erhalten.

Ehe man sich zu großen Geldausgaben für Bücher über afrikanische Masken und Figuren entscheidet, ist es gut, wenn man sich über seine Interessen klar geworden ist.

Wenn man akademisches Interesse an der künstlerischen und ethnologischen Wertung der afrikanischen Kunst hat, kommt man an dem Standardwerk „Die Kunst des Schwarzen Kontinents“ von J.Kerchache et al Freiburg 1989 nicht vorbei. Wir konnten zu unseren Preisvorstellungen noch kein Exemplar erwerben und leihen uns das Werk gelegentlich in einer nahe gelegenen Universitätsbibliothek aus.

Die Grundlagen für das Sammeln von afrikanischen Masken und Figuren kann man aus sehr preiswert zu erwerbenden Büchern erhalten.
Für uns gehört noch immer das Taschenbuch von F: Schädler „Afrikanische Kunst“ Heyne Buch 1975 dazu. Aus seinen langjährigen praktischen Erfahrungen nimmt K.Schädler Stellung zu den Problemen des Sammelns und gibt eine prägnante Einführung in die Bedeutung der afrikanischen Masken und Figuren . Von allen wichtigen Stämmen gibt er typische Beispiele von Figuren und Masken. Obwohl die Abbildungen sehr klein und farblich nur schwarz und weiß sind, kann man erstaunlich schnell viele der eigenen Stücke sicher zuordnen.

Eine Einführung in das Sammelgebiet ist auch mit dem preiswerten Buch „Afrikanische Kunst“ von S. Eisenhofer und K. Guggeis , Deutscher Kunstverlag 2002 möglich. Die Bilder der dargestellten Objekte sind farbig und von guter Qualität. Ob man Masken , Figuren,Orakelutensilien, Sitze, Löffel e.t.c. In eigenen Kapiteln behandelt, wie es in diesem Buch vorgenommen wird, oder die Gegenstände besser nur zusammenfassend einem Stamm zuordnet , wird umstritten bleiben. Das eigentliche Problem des Buches ist die Auswahl der Objekte mit den Preisangaben. Ein uns bekannter Sammler fasste das einmal so zusammen:“ Wenn ich mich reich rechnen will, schlage ich „den Eisenhofer„ auf. Die abgebildeten afrikanischen Gegenstände stammen meist von Galerien.Von den Preisen sagen die Autoren, dass dieses Buch ein realistisches Preisgefüge vermitteln will. Für eine Wertung der Qualität müsste man die Objekte in der Hand gehabt haben und wissen, ob und wann diese publiziert wurden. Aber auch so fällt schon der große Qualitätsunterschied der Objekte auf und die Preise korrelieren nicht mit dem Eindruck über die Qualität und bleiben oft für uns unverständlich.

Für unsere Sammlertätigkeit benutzen wir sehr viel die zwei folgenden Bücher:

  • „Afrikanische Kunst in Deutschen Privatsammlungen“ K.F.Schädler, 1973 Münchener Buchgewerbehaus
  • „African Art in American Collections“W.M.Robbins N.I. Nooter 1989 Schiffer Publishing Ltd

Bei der Auswahl der Objekte wird die Erfahrung der Autoren sichtbar und die Qualität ist selbst bei der Darstellung in schwarz- weißer Farbe nachvollziehbar.

Für die Kollektion unserer Masken arbeiten wir zudem sehr viel mit den Büchern:

  • „African Masks“ I.Hahner-Herzog, M.Kecske’si, L.Vajda Prestel Verlag
  • „Masks of Black Africa“ L.Segy Dover Publications 1976.

Natürlich haben wir noch viel andere Literatur, aber die vorgestellten Bücher sind eine wesentliche Quelle für unsere Arbeiten.

Kategorie: Sammeln, Aktualisiert am 07.01.2008 von admin | Anmelden

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